16.09.2025
Langwierige Brandbekämpfung in Recyclingbetrieb
Ein Feuer in einem Schrott verarbeitenden Recyclingbetrieb in Eidelstedt sorgte für Zeit und Personal aufwändigen Einsatz am Samstag. Gegen Mitternacht wurden die ersten Kräfte alarmiert und zügig weitere angefordert. Der Einsatz zog sich bis in den späten Samstagnachmittag. 13 unserer Wehren waren mit 3 Bereichsführern gefordert.
Was ist passiert?
In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde über den Notruf 112 der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg ein Brand in einem Recyclingbetrieb gemeldet. Als die ersten Einsatzkräfte der zuständigen Feuer- und Rettungswache Stellingen eintrafen, brannten Bauschutt und Gewerbeabfälle unter einer Schleppdachhalle von ca. 30x20m bereits in voller Ausdehnung. Auch Teile der Halle waren vom Feuer betroffen.
Der Einsatzleiter des ersten Löschzuges erhöhte daraufhin das Alarmstichwort auf FEU2 (Feuer mit zwei Löschzügen).
Über eine umfassende Wasserversorgung wurde die Brandbekämpfung mit mehreren Wasserwerfern und Strahlrohren eingeleitet. So konnte ein Übergreifen der Flammen auf eine angrenzende Förderanlage verhindert werden. Da große Mengen, geschätzt wurden 1800m3, an Schutt und Abfällen in Brand geraten waren, mussten diese aus der Halle entfernt und gezielt abgelöscht werden. Hierbei unterstützte das Technische Hilfswerk mit zwei Radladern.
Verletzt wurde bei diesem Brand niemand.
Durch die starke Rauchentwicklung wurde um 01:43 Uhr eine Warnung für die Bevölkerung über verschiedene Warn-Apps herausgegeben. Durch CBRN-Erkundungsfahrzeuge konnte jedoch keine erhöhte Schadstoffbelastung festgestellt werden.
Wer war vor Ort bzw. alarmiert?
–FF Eidelstedt + GW-R1
–FF Stellingen
–FF Lokstedt + SW2000
–FF Sinstorf + CBRN-Erkkw
–FF Eissendorf + GW-VSG
–FF Eimsbüttel
–FF Lurup
–FF Osdorf
–FF Berliner Tor
–FF Lemsahl-Mellingstedt GW-VSG + Feldkochherd
–FF Bergstedt
–FF Fuhlsbüttel
–FF Bille
–Bereichsführer Eimsbüttel
–Bereichsführer Altona
–Bereichsführer Walddörfer
Was waren die Aufgaben?
Die FF Eidelstedt war mit dem ersten Zug zur direkten Brandbekämpfung eingesetzt und wurde im späteren Verlauf durch die FF Stellingen unterstützt. Die FF Lokstedt sorgte mit ihrem Schlauchwagen für eine stabile Wasserversorgung an der Einsatzstelle.
Beim Ablöschen des durch den vom THW aus der Halle beförderten Bauschutt wurden über den Tag die FF Eimsbüttel, Lurup, Osdorf, Berliner Tor, Bergstedt, Fuhlsbüttel und Bille eingesetzt. Für die Versorgung der Kräfte sorgte die FF Eissendorf, welche im späteren Verlauf durch die FF Lemsahl-Mellingstedt abgelöst wurde. Die FF Sinstorf war mit ihrem neuen CBRN-Erkunder zu Messfahrten in der Umgebung im Einsatz.
Die Bereichsführer waren zur Koordination der Kräfte vor Ort eingesetzt. Zum Ende des Einsatzes unterstützte die FF Eidelstedt nochmals mit ihrem GW-Rüst 1 bei dem Transport von Material.
- [m.tropp]
































