05.12.2025
Einsatzgeschehen

Feuer von Großverpackungen fordert die Feuerwehr Hamburg


Am Montagnachmittag kam es auf einem Firmengelände in Hamburg-Wilhelmsburg zu einem Feuer bei dem Großverpackungen mit Maschinenteilen brannten. Über mehrere Stunden waren vieri Wehren und ein Bereichsführer an diesem Einsatz beteiligt.

Was ist passiert?

In den frühen Abendstunden des ersten Dezembers ging gegen 15:53h der Notruf in der Einsatzleitzentrale der Feuerwehr Hamburg ein, welche auf das Alarmstichwort Feuer klein (FEUK) in den Pollhornweg alarmierte.
Nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr wurde das Feuer bestätigt und das Alarmstichwort auf Feuer (FEU) erhöht.
Die Problematiken der Einsatzstelle waren, dass sehr große hölzerne Umverpackungen von Maschinenbauteilen Feuer gefangen haben und auf Grund der engen Stellweise und leichtem Wind die Löscharbeiten sehr schwer durchzuführen waren. Dazu kam noch eine schlechte Verfügbarkeit von Löschwasser, welche letztendlich dazu führten das Feuer mit 2. Alarm (FEU2) gegeben wurde.
Im weiteren Einsatzverlauf wurden nachrückende Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr auf der gegenüberliegenden Deichseite Positioniert um einen Löschangriff über die Drehleiter von der anderen Deichseite zu ermöglichen.
Die Wasserversorgung wurde über das Löschboot „Dresden“ der Löschbootstation 31 und die FF Francop sichergestellt.
Nach längerem Einsatz von 2 Wenderohren der eingesetzten Drehleitern, 3 C am Boden und 1 B von der Deichspitze aus, wurde nach Beratung ein Schaumangriff durch die FF Warwisch vorgenommen, um die Glutnester der noch brennenden stützenden Großpaletten unter den Umverpackungenen zu ersticken.
Durch die gute Zusammenarbeit der Freiwilligen- sowie der Berufs-Feuerwehr konnte das Feuer gelöscht werden.

Wer war vor Ort?

FF Warwisch
FF Francop inkl. SW 2000
FF Kirchdorf
FF Eißendorf mit GW-VSG
Bereichsführer Harburg


Was waren die Aufgaben

Die FF Warwisch wurde mit dem Löschsystem Cobra alarmiert um bei der Brandbekämpfung zu unterstützen. Ausserdem waren die FF Kirchdorf und FF Francop ebenfalls an der Brandbekämpfung beteiligt. Die FF Francop sorgte ausserdem mit ihrem SW 2000 für eine sichere Wasserversorgung. Der Bereichsführer Harburg koordinierte vor Ort die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr.

- [t.drux]



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