07.01.2026
Aktuelles | Einsatzgeschehen

Einfamilienhaus in Duvenstedt im Vollbrand


In den frühen Montagmorgenstunden kam es zu einem Großeinsatz in Duvenstedt. Viele Kräfte waren notwendig, um das im Vollbrand stehende EFH zu löschen.

Was ist passiert?

Aus bisher ungeklärter Ursache kam es am 5. Januar 2026 gegen 04:30 Uhr zu einem Feuer in einem Einfamilienhaus. Aufgrund einer vermehrten Anzahl von Anrufen wurde die Alarmstufe auf Feuer, 2. Alarm erhöht.

Da beim Eintreffen der ersten Einheiten das Haus schon im Vollbrand stand und ein Betreten somit nicht mehr möglich war, erfolgte die Brandbekämpfung ausschließlich im Außenangriff. Das Feuer wurde mit 3 C-Rohren bekämpft und gleichzeitig eine Riegelstellung zu benachbarten Gebäuden und hoher, trockener Bepflanzung aufgebaut. Ein weiteres Rohr wurde über die Drehleiter vorbereitet, kam aber nicht zum Einsatz, da es sich um eine schwierige Wasserversorgung handelte.

Im weiteren Verlauf stürzte erst das Dach und dann die beiden Giebelseiten vollständig ein. Ein nachgeforderter Radlader konnte die Reste des Hauses im Nachgang nur noch auseinanderziehen, um ein Nachlöschen zu ermöglichen. Glücklicherweise wurde bei diesem Einsatz niemand verletzt.

Wer war vor Ort?

FF Duvenstedt
FF Wohldorf
FF Ohlstedt
FF Lemsahl-Mellingstedt mit GW- Versorgungslogistk
Bereichsführer Walddörfer

Was waren die Aufgaben?

Die FF Duvenstedt traf als erste Einheit am Einsatzort ein und setzte sofort zwei Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung ein. Die nachrückenden Kräfte sicherten die Wasserversorgung und stellten weitere Atemschutz- und Sicherheitsrupps zur Verfügung. Da sich die Löscharbeiten über mehrere Stunden hinzogen, mussten die Atemschutztrupps ständig ausgetauscht werden. Die Gebäuderückseite wurde ebenfalls durch Kräfte der FF mit einem C-Rohr gesichert und die Brandbekämpfung vorgenommen.

Die Sicherstellung der Wasserversorgung gestaltete sich zwischenzeitlich schwierig, da die Schlauchbrücken auf den teils noch veschneiten Straßen keinen Halt hatten und die Schläuche somit beim Überfahren durch Fahrzeuge mitgezogen wurden. Dadurch wurden mehrer Standrohre so stark beschädigt, dass sie ausgetauscht werden mussten. Ebenfalls ließen sich einige Unterflurhydranten nicht öffnen, da diese vollkommen vereist waren.

Der Bereichsführer Walddörfer koordinierte die Einsatzmaßnahmen der eingesetzten FFen zusammen mit dem 20-B-Dienst-1 sowie dem Zugführer aus Sasel.

Die FF Lemsahl-Mellingstedt wurde als Ablösung für Zug 16 (Alsterdorf) alarmiert, da diese kurz vor dem Wachwechsel standen. Kurze Zeit später konnte glücklicherweise auch die Versorgung durch die FF Lemsahl-Mellingstedt sichergestellt werden.

Der Einsatz dauerte rund fünfeinhalb Stunden.

- [j.goerling]



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